Just

Episoden in der Calwer Passage

9.5.-18.6.2014
Just Masthead Just Masthead

Barbara Armbruster interessieren kulturelle und gesellschaftliche Räume und Identitäten. Sie studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und erhielt 2003 das Debü-Stipendium. Zwischen 1999 bis 2012 lebte und arbeitete sie in Kairo und Stuttgart und seit 2013 ist sie wieder in Stuttgart. Die Künstlerin hat an Ausstellungen im In- und Ausland teilgenommen: 2013 „Zwischen Licht, Lärm und Stille“, Galerie G- Dr. Gudrun Selz, Freiburg (Einzelausstellung); „Flora. Flora”, Galerie Manfred Rieker, Heilbronn (Gruppenausstellung); 2011, “The Green, The Street and the Scent of Life”, Gallery Safar Khan Cairo, (Einzelausstellung); “Here and There, in my Mind and Body.”, Galerie Vayhinger, Radolfzell (Einzeausstellung); 2010, „Outside In“, Galerie G-Dr. Gudrun Selz, Freiburg (Einzelausstelung); 2010, „InsideOut“, Kunstverein Freiburg (Gruppenausstellung); 2009, „BlattWerk“, Galerie Manfred Rieker, Heilbronn; 2008, „Cairo: Sound Constructions“, Townhouse Gallery, Cairo (Gruppenausstellung); 2005, “Exhibition in progress”, Tiflis, Georgien.

www.barbaraarmbruster.de

Andreas Bär absolvierte ein Kunststudium an der Freien Kunsthochschule Nürtingen und an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Joseph Kosuth. Zudem studierte er Empirischen Kulturwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Tübingen. 1996 gründete er die Kulturredaktion des Freien Radios für Stuttgart und produziert regelmäßig die Sendung „BÄR ON AIR“. Von 1997 bis 2002 war er künstlerischer Leiter des Projekt- und Ausstellungsraums „peripherie“ in Tübingen. 2003 war er Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg. Es folgten Stipendien in Paris und Budapest sowie zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland.

Franck Michel Bakekolo geboren 1979 in Kongo/ Brazzavielle, ist ein zeitgenössischer Tänzer und lebt und arbeitet in Brazzaville und Straßburg. In den letzten Jahren realisierte er weltweit zahlreiche Tanz –und Performanceprojekte für die er mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde. Ausgewählte Projekte sind: „Decode“, Straßburg (2014); Talange, Bouxviller (2013); „Je es un autre“, Bayonne, Metz (2012); Festival du Rue Dance, Brazzaville.

Min Bark geboren 1979 in Seoul/Korea lebt und studiert in Stuttgart. Nach einer Ausbildung zur Schuhmacherin folgten Aufenthalte in Paris und New York. Im Anschluss studierte Bark zunächst zwei Semester Bühnenbild/- Kostümbild bei Prof. Martin Zehetgruber und wechselte dann in die Klasse von Christian Jankowski.

Begleitbüro SOUP (Stuttgarter Observatorium Urbaner Phänomene) mit Ulrich Bernhardt, Mark-Steffen Bremer, Michael Gompf, Kurt Grunow, Andreas Mayer-Brennstuhl, Karin Rehm, Harry Walter sowie Gastbeiträgen von Josh v. Staudach und Jonnie Doebele. Das Begleitbüro SOUP wurde 2009 mit dem Ziel gegründet, die Geschehnisse um „Stuttgart 21“ einer künstlerischen Langzeitbeobachtung zu unterziehen und deren Fortgang in Form von Ausstellungen, Events und Dokumentationen nach und nach öffentlich zu machen.

www.begleitbuero.de

Michael Blättler wurde 1972 in Altstätten/SG geboren. Von 1996-2000 studierte er an der F+F Schule für experimentelle Gestaltung & Neue Medien in Zürich. Blättler lebt und arbeitet als Plakateur und Künstler in Zürich. Die letzte Einzelausstellung ALEA IACTA EST – FORM FOLLOWS FORTUNE fand 2014 in der Market Gallery in Glasgow statt. Auch zeigte er 2011eine größere Arbeit in der Ausstellung „Wenn die Nacht am dunkelsten ist, kommt der Tag“ im Helmhaus Zürich. Die „Zufallskomposition“, eine sich entwickelnde Audioperformance, hat er bisher an verschiedenen Orten in der Schweiz, wie dem Salts in Birsfelden/Basel, im Bad Bonn Düdingen/Biel und im Exil in Zürich aufgeführt.

Rik Beck wurde 1958 in Stuttgart geboren. Trotz Studienplatz an der Kunst Akademie Stuttgart war sie während dieser Zeit zunächst einige Jahre in der Sozialarbeit tätig und realisierte folgende Projekte: Mobile Spiel- und Kulturanimation in Stuttgart, Kunst im öffentlichen Raum wie z.B. eine Aktion gegen Beton in der Stadt und das Verlegen von einem Mosaik auf dem Rathausplatz. Zudem nahm sie 1992 an der Bundesgartenschau teil, für die sie Entwürfe von Heckenirrgärten entwarf. Nach ihrem Kunststudium in Nürtingen an der FKN beteiligte sich Beck an diversen Gemeinschaftsaustellungen. 2009 war sie bei der Gründung der Kultureinrichtung „Stöckachsche Höfe“ wesentlich aktiv. Zudem hat sie an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen einen Lehrauftrag für Gestaltung am Institut für Stadtplanung inne.

www.rikbeck.de/

Aleksandra Beeker studiert seit 2010 an der Akademie der Bildende Künste in Stuttgart bei Christian Jankowski und Mike Bouchet.

Demian Bern (*1980) führt ein Atelier für Gestaltung in Stuttgart. Neben Projekten für schwerpunktmäßig Kunst- und Kultureinrichtungen in Bereichen der Buchgestaltung und des Corporate Designs und Publishing ist er als Initiator, Kurator und Herausgeber tätig. Während die Ausstellungsplattform Interventionsraum e.V., die er 2007 mitbegründete, lokal in Stuttgart operiert, widmet sich sein Hybridkonzept EXP.edition ortsspezifisch Projekten und Workshops mit dem Fokus auf experimentellen Publikationsformaten, der Förderung junger internationaler Künstler und als mobiles Projektforum. EXP.editionen fanden in den letzten Jahren in Rotterdam, Krakau, Leipzig, Stuttgart (Utopia Parkway), Burgas und Paris statt und suchen den interdisziplinären Dialog zwischen künstlerischen Positionen, dem Stadtraum und seinen Menschen.

Laura Bernhardt (*1980 in Stuttgart) arbeitet genreübergreifend von Performances bis zum Kuratieren von Ausstellungen und stellt sich die Frage nach anderen Formen der Produktion, Präsentation und Vermittlung von Kunst und Design. Nach ihrem Diplom in Produktdesign an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe studierte sie, mit einem DAAD Postgraduierten Stipendium, Medienkunst in Boston/Cambridge (USA) am Massachusetts College of Art and Design und dem Massachusetts Institute of Technology MIT. Ihre Arbeit konzentriert sich auf Rahmenbedingungen zur Schaffung von Freiräumen, die situative Gestaltungsprozesse herausfordern. Unter dem Aspekt der Globalisierung untersucht sie mit dem transkulturellen Design Workshop „beyond borders" Alltagsgegenstände und Kommunikationssituationen und entwickelt daraus eine Gestaltungsmethode, mit der sie bereits in Indien, Malaysia und Brasilien bei unterschiedlichen Universitäten lehrend tätig war.

Simon Braun studiert Kommunikationsdesign an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Niklaus Troxler und Patrick Thomas. Er ist Mitbegründer von skunkit.

www.simon-braun.com

Dein Klub existiert seit Juni 1995 im Abstellraum des Ausstellungsraums Oberwelt e.V. als Veranstaltungsort und Treffpunkt für Leute aus Kunst und anderen Bereichen. Klubabende sind immer montags ab 21 Uhr. Es gibt keine Ferien. Die räumliche Situation von Dein Klub (2.5×4.4m) ist recht beengt, was sich aber als Vorteil herausstellt, da so eine direkte und unmittelbare Kommunikation der Anwesenden entsteht, ohne dass es zu Grüppchenbildungen kommt. Das freundliche Klubpersonal bietet Getränke an; damit das Ganze aber nicht zur Kneipe verkommt, gibt es jeden Montag einen Programmpunkt (aus unterschiedlichsten Richtungen: Kunst, Plattenvorstellungen, Konzerte, Performances, etc.), der die Gespräche unauffällig in bestimmte Bahnen lenkt und so für den jeweiligen Abend eine Verbindlichkeit erzeugt.

www.oberwelt.de

Helmut Dietz, geboren 1973 in Nördlingen, lebt und arbeitet in Ludwigsburg. Mit seinen Interventionen, Performances, Videos und Installationen war er an zahlreichen internationalen Ausstellungen, unter anderem in der Kunsthalle Krakau (2013 und 2010), an der Cité Internationale des Arts, Paris (2012); in der Galerie Hubert Bächler, Zürich (2010) und an der Akademie Schloss Solitude (2010) beteiligt. Er hatte Einzelausstellungen u. a. in der Galerie Brigitte March International Contemporary Art, Stuttgart (2014); im Institut Français Stuttgart (2013), in der Nanji Galerie, Seoul (2011) und bei Under Construction in Istanbul (2007). Seine Arbeiten befinden sich in international bedeutenden Museen und Sammlungen wie der Staatsgalerie Stuttgart, der Sammlung Ruedi Bechtler Zürich oder der Kunsthalle Göppingen.

Jonnie Döbele lebt in Stuttgart und war mit seinen Fotografie-, Film- und Videoarbeiten bei zahlreichen internationalen Festivals und Galerien vertreten: Forum Junger Kunst, Museum Bochum und Wolfsburg (1977), London Film Festival (1979), The Times Square Show, NYC; The Mudd Club, NYC (1980); Kurzfilmtage Oberhausen, Württembergische Kunstverein (1981), „Mazzo“ Amsterdam, t'Hoogt Cultural Center, Utrecht (1982); Festival International du Film Super 8, Brussels (1983); Kunstverein Frankfurt, Staatliche Kunsthalle Berlin (1984), Staatsgalerie Stuttgart, Festival Internacional Del Nuevo Cine Super 8, Caracas, Venezuela (1985); Sydney Film Festival, Australia (1987); Arsenal Filmforum, Riga, Lettland (1988); Pacific Cinematheque, Vancouver, Canada (1992); Sydney Film Festival, Australia (1987); Pacific Cinematheque, Vancouver, Canada (1992); „Der Silberne Schnitt“, 25 Jahre Kunststiftung Baden Württemberg, WKV (2003). Jonnie Döbeles Filme sind im Verleih von London Film Maker`s Coop und des Goethe Instituts.

Julia Döbele Stuttgarter Sängerin und Stimmlehrerin mit Amerikanischen und Britischen Wurzeln. Freiberuflich seit 2002, nach dem Studium von Musik und Kunst, Bühnenerfahrung seit 1988. Sängerbackground: solistisch vielfältig in Genres wie Pop, Jazz, Big Band und Soul aber auch der Neuen Musik, das Lied, und verschiedensten Crossovers, eigene Musik (Text und Komposition) und Covers, chorisch und á Cappella. Organisation-, Management- und Veranstaltungserfahrung mit Musik und musiknahen Bereichen, u.a. 2008, Found Show, Europe Tour, Stuttgart. Interessiert ist sie an Stimme, Klang, Stimmhygiene und Authentizität und darum arbeitet sie seit über 10 Jahren u.a. mit der Lichtenberger®Methode. In den Calwer Passagen ist sie als Moderatorin, Auktionatorin, Slammerin, Coach, Stimmexperimentatorin mit Improvisationen und gehobenem Aufszugsjazz zu hören und zu erleben. Ihre Grundlagen für das Coaching im Bereich Stimme, Selbstpräsentation und Persönlichkeitsentwicklung bildet ihre Bühnenerfahrung, die stimmpädagogischen Ausbildungen und eine intensive Beschäftigung mit Schwerpunktthemen in der Biographiearbeit und der Psychologie.

www.julies-voice.de/

Kai Fischer (*1977) lebt und arbeitet in Stuttgart. Er studierte an der Freien Fotoschule Stuttgart und arbeitet als Freier Fotograf und Videokünstler.

www.photofischer.de

Lindsay Foster (born in Seattle, Washington) is currently a fellow at Akademie Schloss Solitude. Her work explores the space between—the ambiguities of interacting, connecting and communicating. She received a BA in sociology from the University of Puget Sound and earned her MFA in photography & new media from CalArts. Her work has recently been shown at Romerstrasse Project Space, Stuttgart; Limb Gallery, Hawaii; Abbaye aux Dames, France; Matt Roberts, London; S1 Salon, England; The National Center for Contemporary Art, Saint Petersburg, Russia; Kinipsu Gallery, Norway; Vox Populi Gallery, Philadelphia, PA; 700IS Film Festival, Iceland; Los Angeles County Museum of Art.

www.lindsayfoster.com

Iasselon Friedendorp , passionierter Antarktisreisender und promovierter Pixelfuturologe, gründet 1973 den forschungsnahen Think Tank „Divine Design“ als bildpunktorientierte Unterabteilung des CERN. 1983 entwickelt und patentiert er den ersten zellularen Gelatine-pixel-beschleuniger um bipolare Alphakanalprojektionen zwischen zeitdivergenten Pixeln nachzuweisen. Iasselon Friedendorp bekommt 1987 in Warschau den Marie-Curie-Radium-Ehrenpreis verliehen. Ab 1989 beschäftigt er sich in einem geheimen kirgisischen Berglabor mit postapokalyptischen Zeitprojektionen und der Verfeinerung der dazu nötigen Gelatinebeschleuniger, um sein Lebenswerk, die Einführung des Pixel als Grundeinheit des Universums, zu vollenden. Nach 1994 verliert sich seine Spur im kaukasischen Waldland.

Kristof Gavrielides Architekt und Designer, Lehrbeauftragter an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. In seinen Projekten setzt er sich unter anderem mit den Themen Medien im Raum auseinander. Diverse interaktive Möbel und mediale Rauminstallationen sind seitdem entstanden, so z.B. 2012 ein mediales Leitsystem für den Frankfurter Flughafen.

Doris Graf stammt aus Krumbach (Schwaben/Deutschland), studierte von 1990–1995 an der Villa Arson in Nizza (Frankreich) und von 1996–2000 an der Kunstakademie in Stuttgart. Im Jahr 1994 erhielt sie ein Stipendium für einen Aufenthalt am Goldsmiths College in London. Seit 1995 lebt und arbeitet die Künstlerin in Stuttgart. Sie war in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten und erhielt mehrere Preise und Stipendien. Im Jahr 2012 vertrat sie mit dem Projekt „Eu, Rio“ das Land Baden-Württemberg auf der CRIO Biennale in Rio de Janeiro (Brasilien). 2013 war sie teilnehmende Künstlerin am Ars Electronica Festival „Total Recall, The Evolution of Memory“ in Linz (Österreich). Im April 2014 nahm sie mit dem partizipativen Projekt „Eu, São Paulo“ an den Kulturaktivitäten in Brasilien im Rahmen des Deutschlandjahres 2013/14 teil. Außerdem wurde die Künstlerin im Februar 2014 von einer Fachjury beauftragt im Rahmen des Münsterturmjubiläums in Ulm, 2014/15, das Projekt „Ich, Ulm“ zu realisieren.

www.dorisgraf.de/

Simon Haßler (*1985) studiert Kommunikationsdesign an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und sucht momentan ein Zimmer.

Oliver Herrmann lebt und arbeitet in Stuttgart. Er studierte Medienkunst an der HfG Karlsruhe und arbeitet schwerpunktmäßig mit Video, Fotografie und Installation.

www.oherrmann.de

Jonas Hohnke, geboren 1983 in Wuppertal, studierte an der Kunstakademie Münster und war Meisterschüler von Guillaume Bijl und Ayșe Erkmen. Nach Aufenthalten in Paris, Salzburg und New York studiert er seit 2013 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Heimo Zobernig. Hohnke war schon in zahlreichen Ausstellungen vertreten, wie beispielsweise 2014 im Kunstverein Gelsenkirchen, 2013 im Kunstmuseum Luedenscheid und in der Kunsthalle Münster.

www.jonashohnke.com

Martina Geiger-Gerlach ist Medien- und Konzeptkünstlerin und setzt sich in ihren Aktionen, performativen Installationen und Videos mit gesellschaftspolitischen Themen auseinander. Sie hat in Stuttgart Bildhauerei studiert und an zahlreichen Ausstellungen im In-und Ausland teilgenommen: „BRANDSCHUTZ“, Jena (2013); „VII Shiryaevo Biennale“, Russland; „SALE Docks“, Venedig (2011). Zudem war sieTeil des „Institute for Social Research and the Discovery of Art God“ im WKV Stuttgart und RichmondArtCenter, USA (2008). Die Künstlerin zeigte außerdem Arbeiten bei Invisible Exports in New York, bei Vivid Fantasy im Schloss Untergröningen, bei Directors Lounge in Berlin (2009), bei „Pflegekunst“ des Sozialministeriums Baden-Württemberg sowie im Kunstmuseum Stuttgart (2005). Im Kunstverein Brackenheim, im SchauRaum Nürtingen, in der Städtischen Galerie Kirchheim Teck, in der Oberwelt e.V., Stuttgart sowie im Kunstraum Wunderkammer in Stuttgart und der Fliegende Galerie Stuttgart hatte die Künstlerin Einzelausstellungen.

www.geiger-gerlach.de

Hannes Grassegger geboren 1980, aufgewachsen vor dem Computerscreen, ist Reporter und Ökonom. Seine Texte zum Leben im Digitalen Kapitalismus erscheinen unter anderem in der NZZ, dem ZEIT-Magazin, bei REPORTAGEN und dem Magazin der Süddeutschen Zeitung. Während seines Studiums in Berlin und Zürich arbeitete er in der Finanzindustrie und besetzte gleichzeitig Häuser.

www.hannesgrassegger.twoday.net/

Nataliya Gurevich wurde in Samarkand, Usbekistan geboren. Sie studierte am staatlichen Konservatorium in Usbekistan klassisches Klavier und erlangte 2003 den Masterabschluss als Konzertpianistin. Nach dem Klavierstudium schlug sie einen neuen künstlerischen Weg als Fotografin ein. Ihre Bilder wurden in der Nationalgalerie von Usbekistan und im Taschkenter Haus der Fotografie gezeigt. Im Jahre 2005 immigrierte sie nach Deutschland und studiert seit 2007 freie Kunst (Malerei, Fotografie, Film) an der staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Professor Christian Jankowski und Mike Bouchet.

Andrea Éva Győri wurde 1985 in Budapest geboren. Nach dem anfänglichen Studium der Malerei an der Universität der Bildenden Künste in Budapest bei Prof. Károly Klimó wechselte Sie an die Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Dort führt sie Ihr Studium der freien Kunst in der Klasse von Professor Christian Jankowski fort.

Anette C. Halm stammt aus der Nähe von Stuttgart. Nach ihrer Ausbildung zur Druckvorlagenherstellerin arbeitete sie mehrere Jahre in der Werbung. Seit 2009 erarbeitete sie gemeinsame Projekte mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Klasse Jankowski), an der sie seit 2011 unter Christian Jankowski das Studium „Bildende Kunst“ absolviert.

Markus Hassold Der Stuttgarter Schlagzeuger Markus Hassold ist seit der Mitte der 1980er Jahre, als er 19-jährig seinen Einstieg mit der Profi-Ansammlung „Matter of Taste“ hatte, ein fester Begriff in der Musikszene. Seitdem hat er mit nahezu allen Musikern der Stuttgarter Musikszene und auch darüber hinaus zusammen gespielt, die Rang und Namen haben. Er ist mit seinem Spiel auf zahlreichen Platten- und Werbeproduktionen vertreten. Neben seinem professionellem Musikerleben ist Markus Hassold zudem Jurist und sammelte bis 2006 10 jähriger Erfahrung in der eigenen Kanzlei in Stuttgart. Sein Spezialisierung ist u.a. Urheberrecht und Markenrecht.

www.supermihl.com

Oliver Herrmann lebt und arbeitet in Stuttgart. Er studierte Medienkunst an der HfG Karlsruhe und arbeitet schwerpunktmäßig mit Video, Fotografie und Installation.

www.oherrmann.de

Michael Hiltbrunner , geboren 1975, lebt in Zürich. Nach dem Studium in Kulturanthropologie an der Universität Zürich und der Goethe-Universität in Frankfurt am Main arbeitet er als freier Kurator, Dozent und Forscher. Spezialisiert auf den künstlerischen Umgang mit Medien und einen epistemologischen Blick auf die Bildende Kunst, realisierte er 2007 mit Christoph Schenker die Publikation „Kunst und Öffentlichkeit“ zu einem Forschungsprojekt zu Kunst im öffentlichen Raum in Zürich. 2013 initiierte er die Ausstellung „serge stauffer – kunst als forschung“ im Helmhaus Zürich mit gleichnamiger Publikation und leitete die Aufarbeitung des Archivs dieses Pioniers von Antikunst und freier Gestaltungspädagogik im Rahmen eines SNF-Forschungsprojekts zusammen mit der Graphischen Sammlung der Schweizerischen Nationalbilbiothek in Bern, wo das Archiv jetzt zugänglich ist.

Matthias Hornschuh (*1968) arbeitet als Komponist für Film, TV und Radio in Köln. Neben Auftragskompositionen im Medien- und Theaterbereich stattet er Freizeitparks mit Musik aus, schreibt Songs und produziert als Autor, Regisseur und freier Produzent Akustische Kunst und Radiofeatures. Hornschuh betreibt Fußballbewegungsforschung, kuratiert und moderiert Programme zu Film & Filmmusik, unterrichtet an verschiedenen Hochschulen und publiziert irgendwo zwischen Wissenschaft und Praxis. Er ist Vorsitzender des Berufsverbands mediamusic e.V., Mitbegründer und Programmleiter SoundTrack_Cologne, Vorstandsmitglied Kulturrat NRW, Stv. Leiter der AG “Musik in Beruf und Medien” im Landesmusikrat NRW und Mitglied der Nominierungsjury Deutscher Hörbuchpreis. Filme und Hörspiele mit Hornschuh-Musik waren auf fast allen großen internationalen Festivals zu hören und haben rund 100 Auszeichnungen erhalten.

www.hornschuh-musik.de

Andreas Hykade , (*1968 in Altötting), studierte an der Kunstakademie Stuttgart und an der Filmakademie Baden-Württemberg. Er ist freier Filmemacher und Trickfilmregisseur u.a für Studio Film Bilder in Stuttgart und erhielt für seine Filme vielzählige Auszeichnungen. Zudem ist Hykade Dozent an diversen Universitäten, u.a. an der Filmakademie Baden- Württemberg sowie an der Harvard University.

www.hykade.de

Kestas (Kestutis Svirnelis), geboren 1976 in Varena/Litauen, lebt und arbeitet in Stuttgart. 1997– 2002 studierte er an der Kunst Akademie Vilnius und absovierte einen Bachelor of Arts. 2002–2009 war er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, die er mit einem Diplom abschloss. Kestas war bisher in Ausstellungen in Deutschaland und im Ausland vertreten.

Karima Klasen arbeitet als Künstlerin in Stuttgart und erforscht das Medium der Malerei im erweiterten Feld. Den Master of Fine Arts erhielt die Künstlerin 2008 an der Boston University in Boston, USA und den Bachelor of Arts in interdisziplinärer Gestaltung 2006 an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Hall. Von 2006—2009 lebte Karima Klasen als Fulbright Stipendiatin in Boston, New York und Santa Fe, New Mexico. Ihre Arbeiten wurden in Amerika, Deutschland, Litauen, Belgien und Österreich ausgestellt. Zu den bisherigen Auszeichnungen gehören das Atelierstipendium des Künstlerhauses Eckernförde (2014) und des Künstlerhauses Stuttgart (2011-2012), ein Joan Mitchell Grant (2008), ein Fulbright Stipendium (2006-2009), das Max Kade Foundation Grant (2007) und ein Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung/Markelstiftung Stuttgart (2006—2008).Seit 2009 ist Karima Klasen zurück in Deutschland und arbeitet an verschiedenen kollaborativen Projekten im Stadtraum. Das urbane Feld wurde zum Medium selbst und ihr Interesse an Transformationen von Orten hat sich seither fortgesetzt und erweitert.

karimaklasen.com/home.html

Anja Koch , Dipl. Ing. Architektur, geboren 1983 in Düsseldorf. Studium an der Universität Stuttgart und an der Gediminas Technical University Vilnius Litauen. Arbeitet seit 2009 für GH-Architekten Stuttgart. Künstlerisch frei tätig in den Bereichen: Architektur, Installation, Bildhauerei und Fotografie.

Hannelore Kober lebt und arbeitet in Stuttgart. Mit ihren Film- und Videoarbeiten war sie bei zahlreichen nationalen und internationalen Festivals/Galerien vertreten: London Film Festival (1979); The Times Square Show, NYC; The Mudd Club, NYC (1980); Kurzfilmtage Oberhausen; Württembergische Kunstverein (1981); „Mazzo“, Amsterdam, t'Hoogt Cultural Center, Utrecht (1982); Festival International du Film Super 8, Brussels (1983); Kunstverein Frankfurt; Staatliche Kunsthalle Berlin (1984); Staatsgalerie Stuttgart; Festival Internacional Del Nuevo Cine Super 8, Caracas, Venezuela (1985); Sydney Film Festival, Australia (1987); Arsenal Filmforum, Riga, Lettland (1988); Pacific Cinematheque, Vancouver, Canada (1992). Ihre Filme sind im Verleih von London Film Maker`s Coop sowie dem Goethe Institut. Seit 1984 spielen performative Elemente eine große Rolle in ihrer Videoarbeit.

www.hannikober.de/

Steffen Kugel (Born in Ludwigsburg, Germany, 1982) studied at the State Academy of Fine Arts in Stuttgart, with Peter Chevalier and with Daniel Richter at the Academy of Fine Arts in Vienna. Kugel has participated in numerous group and solo exhibition projects, including: „Steffen Kugel“, Palermo Galerie, Stuttgart; „no place to hide“, Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, Stuttgart; „when was the last time you did something for the first time?“, Espace des Arts Sans Frontières, Paris; „That’s (the) all folks“, Lotte, Stuttgart and „Kunstverein Familie Montez“, Preview Berlin Art Fair. Kugel currently lives and works in Stuttgart.

Kunstbüro BW Das Kunstbüro der Kunststiftung Baden-Württemberg bietet seit 2009 ein breit gefächertes Beratungs- und Weiterbildungsprogramm für Bildende Künstlerinnen und Künstler an. Als Anlaufstelle für allgemeine oder individuelle Fragen hat es seinen Sitz im Haus der Kunststiftung in Stuttgart.

www.kunstbuero-bw.de

Jinju Lee, geboren 1987 in Seoul/Südkorea, lebt und arbeitet in Stuttgart. Nach ihrem Abschluss in Bildender Kunst an der Ewha Womans Universität in Seoul, kam sie nach Deutschland und studiert seit 2012 an der Kunstakademie Stuttgart bei Prof. Alexander Roob. Ihre Arbeiten waren unter anderem zu sehen in „Underbarspace“ und „Eventheneck“ in Seoul, sowie in der Ausstellung „transmembran - Unter neuer Haut“ im Kunstverein Feuerbach in Stuttgart.

www.artistjinju.com/

Eva Kurz Eva Kurz lebt in Zürich. Sie studierte Fotografie an der Hochschule der Künste Zürich und der School of Visual Arts in New York. 2012 nahm Sie an der Ausstellung „Grösser als Zürich - Kunst in Aussersihl“ Helmhaus, Zürich teil. An den Porny Days, dem Sex Film Festival 2013 in Zürich wurde ihre Arbeit „Tierich“ erstmals präsentiert, welche 2014 als Einzelausstellung im „Museum of Porn in Art“ bis Mitte Mai gezeigt wurde.

Kilian Kretschmer , geboren 1983 und aufgewachsen in Kassel, lebt und arbeitet in Karlsruhe. Schon während seines Studiums an der Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, welche er 2011 beendete, war er mit seinen Performances und Videoinstallationen an vielen nationalen und internationalen Ausstellungen beteiligt. Unteranderem wurden seine Arbeiten 2008 auf der Biennale For Young Artists in Moskau, 2011 auf dem Videoformes Festival in Clermont Ferrand (FR) und im Neuen Museum Weimar, sowie 2012 im Bonnefantenmuseum, Roermand (NL) gezeigt. Vor dem Karlsruher Kulturstipendium 2013 war er außerdem Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Internationalen Opernwerkstatt auf Schloss Werdenberg (Schweiz) und erhielt Förderstipendien der Gesellschaft zur Förderung der Kunst und Medientechnologie e. V. (Karlsruhe), sowie für das FLACC workplace for visual artists (Belgien).

kiliankretschmer.com

Florina Leinß, 1984 in Freudenstadt geboren, lebt und arbeitet in Stuttgart. Mit ihren Malereien, Lackreliefs und Objekten war sie bereits in zahlreichen Gruppenausstellungen, unter anderem in Stuttgart, Hamburg und Straßburg sowie in Einzelausstellungen in Szolnok, Ungarn und der Region Stuttgart vertreten. Die Künstlerin studierte bis 2013 Kunsterziehung (Malerei) an der Kunstakademie Stuttgart bei Holger Bunk und Intermediales Gestalten bei Discoteca Flaming Star (Wolfgang Mayer/Cristina Goméz Barrio). Während ihres Studiums verbrachte sie ein Semester am Edinburgh College of Art und 2012 war sie 'Artist-in-Residence' der ungarischen Stadt Szolnok. Seit 2013 ist sie künstlerische Assistentin am Institut für Darstellen und Gestalten der Universität Stuttgart und arbeitet als Kunstvermittlerin an der Staatsgalerie Stuttgart.

www.florinaleinss.de/

Valentin Leuschel studiert Bildende Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart in den Klassen von Birgit Brenner und Rainer Ganahl. Bevor er sich 2009 den visuellen Künsten zu wand, war er Bestandteil der ManhattanDanceCompany der NYCDS in Stuttgart, mit welcher er in Stuttgart regelmäßig auf der Bühne zu sehen war. Seine Bühnenerfahrung prägt bis heute Valentins künstlerische Arbeiten. Er ist außerdem Mitbegründer des Künstlerkollektivs GAY BAR und sucht nun mit Sabrina Schray neue Formen queeren künstlerischen Ausdrucks.

Renate Liebel (1978) hat an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste Stuttgart und in Madrid studiert und untersucht Natürliches, Künstliches und die Frage nach dem Wirklichen dahinter. Sie findet Gegenstände im Umfeld ihrer Ausstellungsorte und integriert sie in Landschaften oder botanische Formen. Dabei entstehen Installationen, Objekte, Videos und eigentümliche Arbeitsprozesse. Nach zahlreichen Auslandsaufenthalten arbeitet sie in ihrem Atelier in den Stuttgarter Wagenhallen und den Wäldern der Umgebung. Teile ihrer Arbeit befinden sich in der Sammlung des Landes Baden Württemberg.

www.liebelaktiv.de/

Jan Löchte wurde 1977 in Ravensburg geboren und hat in Stuttgart Bildhauerei, Künstlerisches Lehramt und Deutsch studiert. Er lebt in Stuttgart und arbeitet derzeit an Installationen, Objekten, Ausstellungsräumen, an seinem Referendariat und anderem.

Michael Marschner (*1980) und Matthias Pilsl (*1980) beschäftigen sich mit Wahrnehmungen im urbanen Raum, und deren Transformation in Zeichnung.

www.marschnerpilsl.de

Elsa M’bala was born in Yaoundé (1988) She spent part of her early childhood in Cameroon before resettling in Germany. Since 2009 she has been a member of the poetry and acoustic band Rising Thoughts. As a social worker, she has realized pedagogical projects with youth in Germany, Canada, and Jamaica. She lives and works in both Germany and Cameroon and is currently working on a project on education for substainable development in Cameroon. The complex experiences of a black young woman within the diaspora, is a central theme of her artistic activities as a poet, performer, and musician. In her writings and songs, M’bala takes a poetic and critical approach to investigate her lifeworlds, the conflicts that arise from these worlds and her desire for betterment within herself and in her surroundings.

Helene Meier, geboren 1987 in Nowosibirsk/Russland, lebt und arbeitet in Stuttgart. Sie studierte Bildende Kunst bei Gia Edgzveradze an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft Bonn, bei Alexander Roob an der ABK Stuttgart und ist seit 2013 Meisterschülerin bei Ulrike Grossarth an der HfBK Dresden. Mit ihren Arbeiten war sie unter anderem im WKV Stuttgart, „nachtspeicher23“ in Hamburg, im Künstlerforum Bonn und in der Neuen Sächsischen Galerie Chemnitz vertreten.

www.helenemeier.de/

Luzie Marquardt wurde 1992 in Böblingen geboren und ist in Stuttgart aufgewachsen. Nach dem Abitur begann sie ein Studium der Skandinavistik/Isländisch und der Europäischen Ethnologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Jetzt wendet sie sich aber ganz der Fotografie zu und lebt und arbeitet in Stuttgart.

Kyunghye Min ist 1982 geboren. Seit 2010 studiert sie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Amanda Moore (geboren 1981 in Bronxville, NY/USA) lebt und arbeitet in Stuttgart. 2011 absolvierte sie ihren Master of Science in Visual Studies (SMVisS) am MIT in Cambridge, wo sie in ihrer Thesis mit Videoarchivmaterial arbeitete, das sie in einen anderen ästhetischen Modus überführte und in ihren Performances als interaktive Videos einsetzte. Von 2010 bis 2012 gestaltete die Künstlerin ein interaktives Radioprogramm, das über das Internet gestreamt wurde (WMBR, Cambridge, 88.1 FM). Seit 2012 nimmt sie an verschiedenen Ausstellungen in Deutschland und in Amerika teil, wie beispielsweise „The Future Archive” (2012, n.b.k., Berlin) und „Plein Air” (2013, Villa Merkel, Esslingen). Zurzeit beschäftigt sich Moore mit der Erforschung alltäglicher Technologien, die eine stets anwesende Leere in der Kommunikation zugleich verstärken aber auch verbergen.

www.nononothing.com

Héctor MoroHéctor Moro studierte Komposition und Schlagzeug an der Katholischen Universität-Santiago de Chile und absolvierte anschließend die Aufbaustudiengänge Komposition (bei Mathias Spahlinger) sowie Schlagzeug (Bernhard Wulff) an der Musikhochschule Freiburg. Er erhielt zahlreiche Stipendien und Preise (DAAD, Akademie Schloss Solitude, Künstlerhof Schreyahn, Akiyoshidai International Art Village, Bellagio Center der Rockefeller Stiftung, Kompositionspreis der Stadt Stuttgart 2012) und bekam Kompositionsaufträge u.a. von dem Ensemble Modern, dem SWR Vokalensemble und der Neuen Vocalsolisten. Er hat sich intensiv mit der Improvisierten- bzw. Elektronischen Musik auseinandergesetzt und war mehrmals Lehrbeauftragter für Experimentelle Musik an der Universität der Künste in Berlin.

www.moromusik.com

Christa Munkert 1951 in Nürnberg geboren, studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Germanistik an der Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Zudem absolvierte sie ein Studium der Freien Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg sowie Kunsterziehung an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Munkert war bisher in Einzel-, und Gruppenausstellungen im Stuttgarter Kunstverein e. V. vertreten; Brünn, Tschechien; Wilhelmspalais, Stuttgart; Galerie Eigenart, Stuttgart; Werkbund Sachsen, Dresden; Europäisches Zentrum, Hellerau; Michaelskirche, Darmstadt; Zehnteuscher, Rottenburg; Stadtmuseum Göhre, Jena; Kunstverein, Ulm. Zudem realisierte sie Plakatübermalungen auf Autoplanen in der Innenstadt Stuttgarts. Die Künstlerin lebt im Corbusierhaus in der Weissenhofsiedlung Stuttgarts und ihre Plakatübermalungen wurden in Schulbüchern aufgenommen.

www.christa-munkert.de/

Jan-Hendrik Pelz wurde 1984 in Filderstadt geboren und studiert seit 2007 an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, seit 2010 bei Prof. Christian Jankowski. Er arbeitet derzeit in den Bereichen Malerei, Installation, Konzept- und Videokunst. Jan-Hednrik Pelz hat bereits an Ausstellungen im In- und Ausland teilgenommen.

www.jan-pelz.de

Anne Pflug , geboren 1989, zeichnet seit dem Alter von drei Jahren sehr viel und ist fasziniert von Weisen des Filmischen und von Fotografien in Zeitschriften. Sie fing früh an zu fotografieren, mit Videos zu experimentieren und ist Musikerin. Während ihres Studiums der Visuellen Kommunikation beschäftigte sie sich gezielter mit französischen Bildtheorien und dem Öffnen von Geschlechterbildern, wie bei Judith Butler und Cindy Sherman. Nach dem Abschluss des Bachelor of Arts (Thema: Die Maske als Ich-bildende Instanz), studierte sie Philosophie und wandte sich 2013 wieder dem Bewegtbild und Videoexperimenten zu. Seit Herbst 2013 nimmt Pflug am Masterstudiengang „Wissensbildung in Gestaltung, Kunst und Medien“ der Merz Akademie Stuttgart teil und befasst sich anhand verschiedener Positionen des zwanzigsten Jahrhunderts mit Ritual und Figur. In ihrer künstlerischen Arbeit entstehen Videorituale mit elaborierter Klangebene.

Antonia Ravens, geboren 1985 in Hannover, schloss ihre Musical Ausbildung an der Bristol Academy of Performing Arts ab und studierte anschließend Musik und Bewegungspädagogik in Trossingen. Im Moment absolviert sie einen Master in freier Improvisation an der Musikhochschule Basel bei Alfred Zimmerlin und Fred Frith. Ravens erforscht die klanglichen Möglichkeiten der Harfe und spricht mit ihrem Instrument und ihrer Stimme eine ganz eigene Klangsprache. Ihre Leidenschaft ist das interdisziplinäre Zusammenwirken von bildendender Kunst, Tanz, Sprache Schauspiel und Elektronik.

Dennis Rehner, geboren 1985 in Neustadt an der Weinstraße, beendete 2012 seine Schauspielausbildung an der Theaterakademie Mannheim. Seither ist er als freier Schauspieler in verschiedenen Theaterprojekten in der Metropolregion tätig (u.a. beim Theater Heidelberg, Maimarkt, Nationaltheater Mannheim). Zwischen 2003 und 2011 arbeitete er in einer von ihm mitgegründeten Theatergruppe als Autor verschiedener Stücke. Außerhalb des Theater engagiert sich Rehner mit dem Showkampfduo „The last human resource“, das er 2011 mit seiner Fechtpartnerin Diana Mattes gründete, sowie in einem Kurzfilmprojekt. Für die Spielzeit 2013/2014 ist er zu Gast bei der Falstaff-Produktion am Nationaltheater Mannheim.

Dirk Reimes, Jahrgang 1976, hat Werbung und Marktkommunikation studiert und lange Jahre in der sogenannten Kreativbranche gearbeitet. Nebenbei gründete er unter anderem ein Mode- sowie ein Plattenlabel, widmet sich aber mittlerweile (fast) ausschließlich der Kunst. Er studiert bei Christian Jankowski an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Malte Reinisch (*1982) ist freier Grafikdesigner und studierte bei Niklaus Troxler an der Kunstakademie Stuttgart. Er war Mitgründer der Kneipe "Ausschank Ost", für die er abgefahrene Tapeten entwarf und sich intensiv mit der Wiederholung von Motiven, sowie mit Druckfarben unter UV-Licht auseinandersetzte. Seine Plakate waren bei Posterfestivals in Toyama, Hongkong und Warschau zu sehen. Künstlerisch befasst er sich mit experimentellen Formen der additiven Farbmischung.

Markus Rennhack wurde 1980 im roten Zwickau geboren, verbrachte seine Kindheit im Spagat zwischen Pionierehrenwort und Westfernsehen, bastelte Friedenstauben, malte für Nelson Mandela, sang in der Schule Partisanenlieder und auf der heimischen Ofenbank erzgebirgische Weisen mit der Urgroßmutter. Der Pop kam mit Bayern3, Rock und Metal mit der großen Schwester in sein Leben. Mit 14 wuchs der Wunsch, selbst Musik zu schaffen. An Techno, Punk, Grunge und Psychodelic Rock hangelte sich das autodidaktische Experimentieren entlang. Er und seine Freunde wussten Nichts und spielten so falsch, wie es sich richtig anfühlte. 2000 floh er aus dem nunmehr braunen Zwickau nach Leipzig, das ihn und seine Band unloved mit offenen Armen empfing. 2009 erwarb er sein Diplom als Politologe und tauchte in den Wahnsinn der freiberuflichen Musik ein. Nie anerkannt vom Jobcenter. Seit 2014 ist er auf der Flucht vor 40-h-3-Schicht-Lageristenjobs und Mitarbeiter bei Kick The Flame Publishing, seines langjährigen Verlegers. Markus hat eine Katze, sechs Gitarren, einen Bass und weiß noch immer nicht, wie man korrekt Musik macht. Aber es fühlt sich immer noch gut an.

Maria Grazia Sacchitelli lebt und arbeitet als freie Künstlerin in Stuttgart. Sie hat Literatur und Kunstgeschichte in Mailand studiert und anschließend Freie Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. In ihren Arbeiten hinterfragt sie alltägliche Handlungen, menschliche Gewohnheiten und Standards der Kunstproduktion. Dabei experimentiert sie mit Medien, Materialien und Formaten und entwickelt oft raum- und prozessorientierte Installationen und Projekte im öffentlichen Raum. www.maria-grazia-sacchitelli.de

Kerstin Schaefer ist eine Malerin, Zeichnerin und Performerin mit Arbeitsmittelpunkt in Stuttgart. Sie ist Absolventin der HfBK Dresden, an der sie nach Ihrem Diplom in Freier Kunst Meisterschülerin für „Übergreifendes künstlerisches Arbeiten“ war. Themenkreise: Freiheit, Wunsch, Vision, Schöpfung, Raum und Haus. Die Künstlerin arbeitet viel mit vorgefundenen Dingen, die sie re-modelliert, übermalt, zerstört sowie überarbeitet und so in ihre Vorstellung von Gegenwärtigkeit versetzt. Schaefer involviert gerne Besucher und Passanten in künstlerische Handlungen und Prozesse, bevorzugt im öffentlichen und halböffentlichen Raum.

www.kerstinschaefer.com

Uli Schmidt, geboren 1961, aufgewachsen in Grünstadt, absolvierte ein Studium der Allgemeinen Agrarwissenschaften an der Universität Hohenheim. Er hatte eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter inne und promovierte ebenda. Seit 2008 wurde aus der Hobbymalerei seine Hauptbeschäftigung. Schmidts künstlerische Tätigkeit umfasst die Malerei und die Installation. Neben diversen Gemeinschaftsausstellungen im Württembergischen Kunstverein und im Schönberger Kunstverein, nahm er 2009 an der kuratierten kunstlijn in Haarlem teil, 2014 hatte er eine Einzelausstellung im Seniorenzentrum Schöneberg.

www.uli-schmidt-paintings.com

Antonia Schneemann (*1987) studierte Kunstge¬schichte und Germanistik an der Eberhard Karls Universität Tübingen und an der Université Mi¬chel de Montaigne in Bordeaux. Wäh¬rend ihres Studiums gewann sie Einblicke in verschiedene Kunstinstitutionen, un¬teranderem durch ihre Arbeit im CAPC musée d‘art contemporain de Bordeaux. 2014 absolvierte sie den Masterstudiengang Art Education in der Vertie¬fung „ausstellen und vermitteln“ an der Zürcher Hochschule der Künste.

Christine Schönherr schloss nach der Ausbildung zur Maler- und Lackiererin im elterlichen Malerbetrieb nahe Aalen 2007 ihren Meister im Malerhandwerk in Stuttgart an. Anschließend war sie als Meisterin im elterlichen Betrieb tätig und hatte in dieser Zeit mehrere Aufenthalte an der Europäischen Kunstakademie in Trier. Seit 2009 studiert sie an der staatlichen Kunstakademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Prof. Werner Pokorny, Axel Anklam und Prof. Reto Boller. In ihrer künstlerischen Arbeit setzt sie sich mit dem Raum und der Wahrnehmung auseinander.

www.facebook.com/christine.schonherr.94

Sabrina Schray wurde am 23. Juni 1985 in Herrenberg geboren und studiert derzeit Freie Kunst an der Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart. Sie hat Grafik Design studiert und als Figurenspielerin auf Festivals, beim Theater und in Tanzproduktionen mitgewirkt. 2010 gründete sie gemeinsam mit Surja Ahmed das Künstlerkollektiv „WBNG - Action Flow und Atmosphäre“, mit dem sie eigene, als auch Arbeiten anderer, junger Künstler und Musiker, im Stuttgarter Raum realisierten. Als „Observator“ alltäglicher Choreografien und Interaktionen, dem Common sense und der Extreme, nutzt sie ihre Beobachtungen als Ausgangspunkt ihrer Arbeit, deren Umsetzung ein breites Spektrum der Medien abdeckt. Schray war mit ihren Arbeiten bei mehreren Projekten beteiligt wie beispielsweise bei „Utopia Parkway“ (2011), „Neue Töne Open“ (2012), „Welch schöne Utopie“ (2012) und „Fluxus! – Staatsgalerie“ (2013).

Sienna Shields, geboren 1976 in Alaska/USA, arbeitet vorwiegend als Video- und Performancekünstlerin aber auch als Fotografin, Malerin, Kostüm- und Bühnenbildnerin. Ihre Projekte entstehen meist in Kooperation mit anderen Künstlern sowie unter Verwendung unterschiedlichster Medien. Mit „Arrigetch“ schaffte sie eine poetische Welt filmischer Gedichte, die sich mit den Dimensionen von Erinnerung, Zeit und Ort befasst. *(Inupiat für „Finger der ausgestreckten Hand“)

www.siennashields.com

Diethard Sohn (* 1966 in Köln), ist Maler und lebt und arbeitet zur Zeit in Stuttgart. Diethard Sohn studierte von 1979 bis 1983 an der Merz Akademie in Stuttgart. Seit 1984 arbeitet er als freischaffender Künstler. Von 1991 bis 2004 war er Freier Dozent an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart für gegenständliches Zeichnen sowie von 2003 bis 2005 Gastdozent an der Hochschule für Gestaltung an der Merz Akademie Stuttgart. Von 2005 bis 2007 hielt er sich auf Einladung eines indonesischen Freundes und Mäzens in Indonesien auf. Seit 2007 betreibt er wieder sein Atelier in Stuttgart und ist Mitglied im Verband Bildender Künstlerinnen und Künstler Baden-Württembergs.

Charlie Stein, geboren 1986 in Waiblingen, absolvierte ein Studium der Freien Malerei und Grafik bei Gerhard Merz am der Kunstakademie in München. Seit 2008 studiert Stein Medienkunst bei Christian Jankowski an der Kunstakademie Stuttgart. Bei Steins Arbeiten folgt das Material stets der inneren Logik des Sujets, was zur Folge hat, dass in Bezug auf das Medium keine Festlegung erfolgt. Neben Malerei und Zeichnung zählen daher auch Kurzfilme, skulpturale Arbeiten, Installationen und Performances zu ihrem künstlerischen Repertoire. 2013 war Charlie Stein als Stipendiatin des Baden-Württemberg Stipendiums an der Tongji Universität in Shanghai, China. Die Künstlerin lebt und arbeitet derzeit in Baden Württemberg.

Claudia Strohm, lebt und arbeitet in Stuttgart. Sie war bisher in den folgenden Ausstellungen beteiligt: 2013 „FabriKKlimA“, Kunstverein Nürtingen; 2012 „Trait D´Union“, Straßburg; 2012 „L´hommes canettes“, Straßburg; 2012 „OP – Nord“, Stuttgart; „Writing Performance“, Berlin, Istanbul, Stuttgart ; Interviewprojekt, GEZ – Galerie, Stuttgart; 2010 WG, Seoul – Stuttgart.

Johannes Stoll (*1986 in Idar-Oberstein) studierte von 2009 bis 2013 an der Kunsthochschule Mainz und an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und wechselte 2013 an die Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Astrid Schindler, geboren 1983 in Augsburg/Deutschland, lebt und arbeitet in Stuttgart. Nach Ihrem Studium der Freien Grafik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart war sie bis 2012 als künstlerisch wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Darstellen und Gestalten der Universität Stuttgart tätig. Sie hat an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teilgenommen, unter anderem im Kunstmuseum Stuttgart, der Galerie dr julius-ap in Berlin, der Spaces Gallery in Cleveland, USA sowie der Villa Merkel in Esslingen. Für ihre künstlerische Arbeit wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit einem Stipendium des Centre Européens d’Actions Artistiques Contemporaines (CEEAC) in Straßburg (2013), mit dem Druckgrafik-Preis der Walter Stöhrer-Stiftung (2012) sowie einem Atelierstipendium des Ministeriums für Kunst und Wissenschaft des Landes Baden Württemberg (2010). In Stuttgart war sie mit zwei Einzelausstellung in der Galerie Müller-Roth zu sehen. Ihre grafischen Arbeiten finden sich in der grafischen Sammlung Stuttgart und im Kunstraum Alexander Bürkle in Freiburg.

www.astridschindler.de

Michl Schmidt, geboren 1973 in Rothenburg ob der Tauber/Deutschland, lebt und arbeitet in Stuttgart. Nach einer Lehre zum Steinmetz studierte er Bildhauerei an der AdbK Nürnberg. Mit seinen Objekten, Installationen und Performances nahm er an zahlreichen Ausstellungen teil, unter anderem an „Vorschlag zur Rezeption“, Saarlandmuseum Saarbrücken (2013); „Wunder der Prärie“, Mannheim (2013); „Under Construction“, Galerie der Künstler München (2012); „Kunst beim Fahren“, Neuer Saarbrücker Kunstverein (2012), „Raumproduktion“, Kunsthalle Düsseldorf (2011); Symposium „Fucking Space“, Weltkulturerbe Völklinger Hütte (2011); „Territorien des In/Humanen“, Württembergischer Kunstverein (2010); „Verteidigung des Normalzustands“, AUT Innsbruck (2010). Michl Schmidt hatte von 2006—2009 einen Lehrauftrag an der AdbK Nürnberg inne. 2009/10 war er Stipendiat der Akademie Schloss Solitude und 2011 im Künstlerdorf Schöppingen. Seit 2012 betreut er die Bildhauerwerkstatt im Werkstatthaus Stuttgart.

Uwe H. Seyl, Jahrgang 1939, lebt und arbeitet in Stuttgart. Er beschäftigt sich parallel mit verschiedenen Motiven, die er fotografisch umsetzt: Landschaften mit Eingriffen des Menschen, Landschaften aus persönlicher Ansicht, still life Fotografie mit Anspielung auf die Vergänglichkeit. Der Künstler ist durch die Brigitte March Galerie vertreten und seine Arbeiten befinden sich in Sammlungen sowie öffentlichen Institutionen.

Die Stadtisten stehen auf zwei Beinen. Auf der einen Seite verstehen sie sich als eine Plattform für Aktionen und Ideen im städtischen Raum. Auf der anderen Seite wollen auch Manche von ihnen konkret kommunalpolitisch einwirken. Sie sind eine Wählervereinigung. Auf diese Weise geht Beides Hand in Hand und ist sich gegenseitig behilflich. Die Stadtisten kommen aus unterschiedlichen Lebenswelten. Was sie eint ist die Stadt, in der sie gerne leben, die jedoch auch ihre Defizite aufweist. Sie sind offen für Nischen, das Unangepasste und wollen der Vielfalt auf die Sprünge helfen. Durch Aktionen, Filme, Texte und den Blick darauf, was Stuttgart bunter und lebendiger machen kann, wirken sie auf das Stadtgespräch ein. en.

www.die-stadtisten.de/

Petra Stansky ist Tänzerin, Choreografin (Masterstudium an der Palucca Hochschule für Tanz, Dresden), Logopädin sowie Musik- und Tanzpädagogin mit den Schwerpunkten Stimme und Tanz (Studium an der Kunstuniversität Mozarteum, Salzburg). Tanz, Sprache und Musik in ihrer Beziehung zueinander und als persönliches Ausdrucksmedium inspirieren ihre künstlerische Arbeit und wissenschaftliche Recherche. Seit 2003 realisiert sie interdisziplinäre Kunstprojekte in Deutschland, Österreich und Brasilien. Sie unterrichtet im Bereich Tanz-Sprache-Musik u.a. im Rahmen des Profitrainings des Produktionszentrums Tanz und Performance in Stuttgart und ist Dozentin an der Hochschule für Musik in Stuttgart.

Der Vagabundenkongress wird 85 Jahre nach seiner Realisierung vom Theater Rampe reaktiviert. Zu Pfingsten 1929 versammelte Gregor Gog, Anarchist, Sozialist, Kommunist aus Stuttgart 600 „Kunden“ von der Straße und Künstler zu einem „Vagabundenkongress“ auf dem Killesberg, um den aus der bürgerlichen Gesellschaft Ausgeschlossenen eine politische Stimme zu verleihen. Vagabondage soll als Ästhetik und Praxis des Widerstands untersucht werden. Als permanenter Zustand der Exklusion, im Ausnahmezustand, kann sie als ein „dritter Weg“, jenseits von Revolution oder Reform, begriffen werden: Kann das Vagabundieren die institutionalisierte Demokratie aus ihren Grenzen lösen? Wie kann ästhetische Praxis festgefahrene Institutionen in Bewegung setzen? Liegt im utopischen Künstlerstaat ein Potential, das nicht zwangsläufig in Faschismus mündet oder kapitalistisch einkassiert wird?

http://theaterrampe.de/stuecke/vagabundenkongress/

Alicia Hernández Westpfahl (* 1984 Madrid) studiert seit 2011 Bildende Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in der Klasse von Christian Jankowski. Parallel absolviert sie ein Studium der Romanistik an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Sie war bislang an Ausstellungen im In- und Ausland vertreten.

Daniela Wolf, 1975 in Ostberlin geboren, schloss eine Steinmetzausbildung ab und absolvierte anschließend bei Werner Pokorny ein Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgarter. Dort entdeckte sie das Medium der Fotografie für sich und baut dieses seither als Kommunikationsmedium, Material und Intervention in ihrer künstlerischen Arbeit aus.

Damaris Wurster wurde 1984 in Herrenberg geboren. Sie arbeitete vier Jahre beim Fernsehen bevor sie 2009 ein Studium an der Merz Akademie Stuttgart im Bereich Film und Video begann. Seit Oktober 2013 studiert sie an der staatlichen Akademie der bildenden Künste in Stuttgart. Die Arbeiten der Künstlerin bewegen sich im Bereich Fotografie, Video und Erzählungen.

Als epigonenhafte Folgeeinrichtung beschäftigt sich Divine Design mit der historischen Aufarbeitung der Person Friedendorp und der Fortführung des beinah-wissenschaftlichen Machwerks. Die DD-Mitarbeiter Iassen Markov & Julian Friedauer (aus rechtlichen Gründen werden hier Falschnamen genannt) beschäftigen sich gezielt mit bild-gestützten und Python-basierten Delphibefragungen. Diese sind ein zentraler Bestandteil der CMYK-relevanten Farbraumkataklysmen. Welche wiederum die zentrale Grundlage des spekulativ-protoprophetischen Differenzempirismus bilden – welcher natürlich einen zentralen Teil der 'friedendorpschen' Pixelfuturologie ausmacht.

Die Tänzerin und Choreografin Doro Eitel startete 2013 ihr Konzept "Testlabor Turley und der Turley Thursday" in der Mannheimer Turley-Kaserne und wandelte die leere Halle für fünf Monate in einen gläsernen Probe- und Aufführungsort um. Der Raum diente als Treffpunkt für einen Austausch und als Ideenschmiede für ungewöhnliche Formate. In diesem Rahmen entstand in Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Künstlerin Anja Abele auch das Stück ZEITGENOSSEN , ein Blinddate-Format mit den Mannheimer Musikern Ulrike Mücke und Daniel Sich. Im Berliner Ackerstadtpalast wurde das Stück im Herbst 2013 mit dem Schlagzeuger Thorge Priess und der Sprecherin Caroline Intrup weiterentwickelt und findet nun für die 3. Aufführungsstaffel in Esslingen (Galerie 13) und in Stuttgart (JUST – Episoden) mit der Musikerin Antonia Ravens und dem Schauspieler Dennis Rehner statt. Die künstlerische Beratung übernimmt Dagny Borsdorfer.